Verwaltungsalltag

Headerbild: Residenzschloss Darmstadt. Fotograf: Katrin Binner.

Verwaltungsalltag: Die Generierung von Wissen in der Planungs- und Umweltverwaltung


Das Projekt untersucht am Beispiel der kommunalen Planungs- und Umweltverwaltung die alltägliche Generierung von handlungsrelevantem Wissen im Bereich der kommunalen Klimapolitik. Am Beispiel der drei Städte München, Frankfurt am Main und Stuttgart soll gezeigt werden, welche Routinen der Problemverarbeitung sich in den Verwaltungen der drei Städte entwickelt haben. Zudem soll aufgezeigt werden welche Wissensstrategien in den Kommunalverwaltungen gewählt werden, um Unsicherheit zu minimieren und innovative Praktiken auf den Weg zu bringen. Methodisch bedient sich das Projekt der qualitativen Policy-Analyse (teilnehmende Beobachtung, Interviews, Dokumentenanalyse) sowie der Netzwerkanalyse. Das Projekt untersucht auch, ob und wie der organisatorische Aufbau der gesamten Verwaltung, die den Ämtern zugeordneten Aufgabenbündel sowie Organisationsveränderungen die Generierung von handlungsrelevantem Wissen beeinflussen. In dem Projekt kooperieren Planer/Architekten mit Sozialwissenschaftlern. Die Fallstudienarbeit verläuft entlang einzelner räumlich und zeitlich eingegrenzter Planungsepisoden (Städtebaulicher Vertrag, Klimaprogramm, Stadtentwicklungskonzept, Entwicklungsmaßnahme).


Projektleitung: Prof. Dipl.-Ing. Julian Wékel und Prof. Dr. Karsten Zimmermann
Wissenschaftliche Mitarbeit: Jasmin Boghrat, M.A. und Meike Weber, M.A.