Seit Sommer 2008 fördert das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen der Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) bis einschließlich Juni 2013 den Schwerpunkt „Eigenlogik der Städte“, eine Kooperation der Technischen Universität und der Hochschule Darmstadt.
„Eigenlogik“ steht dabei als Arbeitsbegriff für die je spezifischen und „typischen“ Eigenschaften und stillschweigend wirksamen Prozesse der Sinnformung einer Stadt, die das Projekt aufzudecken versucht. Erkenntnisinteresse ist es, die grundlegenden Strukturen der Städte zu verstehen sowie Relationen und Ähnlichkeiten zwischen den Städten nachzuvollziehen.
Zentrales methodisches Instrument ist der Städtevergleich. Neben sozial- und geisteswissenschaftlichen Erhebungsmethoden kommen in den Forschergruppen auch planerische sowie natur- und ingenieurwissenschaftliche Ansätze zum Einsatz.
Wissenschaftliches Zentrum des LOEWE-Schwerpunkts sind drei Forschergruppen, die an Fallstudien zu je unterschiedlichen Fragestellungen arbeiten und bereits erfolgreich DFG-ProjekteDFG-Projekte sowie eine DFG-Forschergruppe beantragt haben. Zusätzlich werden in der Graduiertenschule URBANgrad Dissertationen zu Methoden des Städtevergleichs, zur Eigenlogik ausgewählter Städte in Hessen, Deutschland, Europa und weltweit, sowie Fallstudien zur Wirksamkeit lokaler Potentiale bearbeitet.
Koordinatorin: Prof. Dr. Martina Löw
Sprecher: Prof Dr. Martin Führ
Geschäftsführung: Dr. habil. Peter Noller