Drei Forschergruppen – ein Ziel

Wissenschaftliches Zentrum des LOEWE-Schwerpunkts sind drei Forschergruppen, die an Fallstudien zu je unterschiedlichen Fragestellungen arbeiten und die bereits erfolgreich DFG-Projekte sowie eine DFG-Forschergruppe beantragt haben. Auf Basis von Fallstudien und empirischen Befunden sind die gemeinsamen Ziele der Forschergruppen:

  • fundierte Aussagen über die Konstitution von Eigenlogik zu erarbeiten
  • Hypothesen über die Dynamiken von Eigenlogik zu bilden und
  • Kriterien für Familienbildung unter Städten zu formulieren

Forschergruppe A: „Eigenlogik der Städte“

Das Anliegen der Forschergruppe A „Eigenlogik der Städte“ ist es, dem Konzept „Eigenlogik“ theoretisch mehr und mehr Gestalt zu geben: Mit welchen Begriffen und Methoden ist die Eigenlogik einer Stadt am besten zu erforschen und welche Grundzüge kann eine Theorie der Städte aufweisen? Seit Mai 2011 forscht der DFG-Projektverbund „Eigenlogik der Städte“ zu dieser Thematik.

Forschergruppe B: „Urbane Umwelten“

Forschergruppe B „Urbane Umwelten“ untersucht innerhalb der vorliegenden Konzeption zur Stadtforschung die sozialökologischen Dimensionen: Im Zentrum des Forschungsinteresses steht die Frage, inwiefern Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung nicht nur vom Handeln individueller Personen, sondern auch von städtischen Eigenlogiken abhängt.

Forschergruppe C: „Lokale Generierung handlungsrelevanten Wissens “

Die Forschergruppe C reflektiert die Bedeutung von Wissen für Planungsentscheidungen. In einem als Wissensgesellschaft einzuordnenden Umfeld kann Eigenlogik nicht jenseits der Wissensproduktion konzeptionell gefasst werden. Im Fokus steht dementsprechend die Frage, inwieweit es von lokalen Bedingungen abhängt, ob für Entscheidungen auf bestimmte Wissensbestände zurückgegriffen wird oder nicht. Ab Januar 2012 beschäftigt sich eine DFG-Forschergruppe mit diesen Fragestellungen. Mehr…


Zusätzlich werden in der Graduiertenschule URBANgrad Dissertationen zu Methoden des Städtevergleichs, zur Eigenlogik ausgewählter Städte in Hessen, Deutschland, Europa und weltweit, sowie Fallstudien zur Wirksamkeit lokaler Potentiale bearbeitet.