Forschungsschwerpunkt Stadtforschung


Interdisziplinäre Stadtforschung

Städte wie Frankfurt, Köln oder Stuttgart sind nicht nur aufgrund ihrer gebauten Struktur klar voneinander unterscheidbar: Die Differenzen sind für ihre Bewohner/innen und Besucher/innen über die Architektur hinaus regelrecht spürbar. Was macht diesen spezifischen Charakter einer Stadt aus?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten: Um Städte im Hinblick auf ihre jeweiligen Besonderheiten angemessen planen und weiterentwickeln zu können, bedarf es einer genauen wissenschaftlichen Analyse. Für das Verstehen und Interpretieren der hochkomplexen Strukturen und Wirkungszusammenhänge des Phänomens „Stadt“ stoßen einzelne Disziplinen jedoch schnell an ihre Grenzen. Aus diesem Grund entwickelt der Forschungsschwerpunkt „Stadtforschung“ an der Technischen Universität Darmstadt seit 2004 multidisziplinäre Perspektiven in der wissenschaftlichen Forschung zur urbanen Zivilisation.

Rund 30 Professuren der Technischen Universität und der Hochschule Darmstadt arbeiten eng im interdisziplinären Forschungsverbund zusammen: Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie, Literaturwissenschaften, Geschichtswissenschaften, Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Baugeschichte, Architektur, Stadtplanung, Bauingenieurwesen, Geowissenschaften, Wirtschaftswissenschaften sowie Sportwissenschaften.

Wichtige Bestandteile des Forschungsschwerpunkts STADTFORSCHUNG sind der LOEWE-Schwerpunkt „Eigenlogik der Städte“ , der DFG-Projektverbund „Eigenlogik der Städte“, die DFG-Forschergruppe „Wissensordnung“, die Graduiertenschule URBANgrad sowie die Wissenschaft-Praxis-Kooperation . Beachten Sie dazu bitte auch das Organigramm des Forschungsschwerpunkts.


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