Veranstaltungen Stadtforschung

Building Solidarity: An Architectural Sociology of Postwar Central Squares in Western Europe

Abendvortrag von Dr. Markus Kip, URBANgrad | 13.7.2017 | 18:15 Uhr | S4|23 Raum 318 (Landwehrstr. 50a)

Solidarity has been a main concern in Markus's research projects addressing a wide array of topics ranging from undocumented migration, labour unions, commons, homelessness and post-socialist cities. . In his sociological dissertation, completed in 2016 at York University in Toronto, he focused on the contested practices of solidarity with undocumented migrant workers in German trade unions. As a co-founder of the Urban Research Group at the Georg-Simmel-Centre (Humboldt University, Berlin), Markus concentrated on the study of urban commons. Between 2010 and 2014, Markus collaborated with Douglas Young and Lisa Drummond on the project “Socialist Cities in the 21st century: Modernist legacies and contemporary urban policy-making” that was funded by the Social Sciences and Humanities Research Council of Canada. He learned one of his favourite urban research methods, urban walks and psychogeography as a member of the Open Urban Institute (OUI) in Frankfurt. He is also proud to have been an organizer of day laborers and can-and-bottle collectors (“canners”) with the homeless-led organization “Picture The Homeless” from 2004 to 2006.

Die neuberufenen Prof. Dr. Christiane Salge und Prof. Dr. Kai Schulze stellen sich vor

Abendveranstaltung | 6.7.2017 | 18:15 Uhr | S4|23 Raum 318 (Landwehrstr. 50a)

Christiane Salge ist Professorin für Architektur- und Kunstgeschichte am Fachbereich Architektur. Kai Schulze ist Inhaber der Stiftungs-Juniorprofessur für „Modelle der Wohnungs- und Energiepolitik“. In ihrem Abendvortrag bei der AG Interdisziplinäre Stadtforschung werden uns beide ausführlich über ihren Werdegang und ihre Forschungsinteressen informieren.

Topographie der Moderne – ein Weimarer Kapitel bundesrepublikanischer Vergangenheitspolitik

Abendvortrag von Prof. Dr. Max Welch Guerra, Bauhausuniversität Weimar | 1.6.2017 | 18:15 Uhr | Fachbereich Architektur | Franziska-Braun-Straße 10 | L3|01, Raum 58

Ein gutes Vierteljahrhundert nach der Deutschen Einigung gewinnt in Weimar ein Versuch Konturen, nicht weiter selektiv und voneinander gelöst die Deutsche Klassik und das frühe Bauhaus zu begreifen und als attraktive Assoziationen für Stadt und Universität einzusetzen. Das nahende Doppeljubiläum – die erste sozialstaatliche deutsche Republik und das Staatliche Bauhaus Weimar wurden dort 1919 gegründet – soll nicht als Stadtfestival gefeiert werden, sondern als Ressource dienen, die deutsche Geschichte mit ihrem Glanz und ihrem Elend, ihren Kontrasten und ihren Grautönen, ihren Brüchen und ihren Kontinuitäten kritisch anzunehmen. Nach mittlerweile eingeübter bundesrepublikanischer Art geschieht dies durch die Auseinandersetzung mit Städtebau, mit einem Städtebau, der die wesentlichen Kapitel der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert zusammenbringt.

Der Vortragende ist an diesem Projekt beteiligt und stellt dieses in Darmstadt zur Diskussion.

Urban Warscapes: Violence and Resistance in the Besieged Sarajevo

Abendvortrag von Dr. Mirjana Ristic | 8.2.2017 | 18:15 Uhr | L4|02 Raum 4 (Franziska-Braun-Straße 10)

Since the beginning of the 1990s, after a long history of multiculturalism, Bosnia and Herzegovina suffered a resurgence of ethnic nationalism which led the country into a civil war. Architecture and urban space of Bosnian cities became implicated in this conflict, not merely as the sites and targets of the war, but as the very means by which the war was fought. This lecture is about the ways in which a constellation of public spaces in the central part of the Bosnian capital, Sarajevo, was adopted for the purposes of military violence during the siege of 1992-1995. The focus is on a particular mode of violence against non-military targets: sniping and bombing of civilians who were moving, gathering and mixing in the city’s streets, squares and markets. The lecture discusses the ways in which Sarajevo’s topography and urban morphology were appropriated and transformed to enable military violence and invest the city with terror. It also elaborates on the way in which Sarajevo’s population adapted the city’s urban morphology for spatial practices of resistance. The lecture reveals how such spatial transformations become complicit in the struggle for reconfiguration of the city’s territory, boundaries and place identity.

Die neuberufenen Sybille Frank und Nina Gribat stellen sich vor

Abendveranstaltung | 18.1.2017 | 18:15 Uhr | S4|23 Raum 318 (Landwehrstr. 50a)

Die Darmstädter Stadtforschung bekommt Verstärkung! Im Oktober 2016 wurde Sybille Frank zur neuen Professorin für Stadt- und Raumsoziologie am Institut für Soziologie ernannt; seit November 2016 ist Nina Gribat neue Professorin für Entwerfen und Städtebau am Institut für Architektur der TU Darmstadt. Wir möchten diesen erfreulichen Umstand zum Anlass nehmen, zu einer Sitzung der AG Interdisziplinäre Stadtforschung einzuladen.

Am 18. Januar 2017 werden sich Sybille Frank und Nina Gribat vorstellen und über die stadtbezogenen Arbeitsschwerpunkte und Themen berichten, die sie an die TU Darmstadt mitbringen.

Gesunde Neue Städte. Instrumente nutzerzentrierter Gestaltung

Abendvortrag von Prof. Dr. Martin Knöll | 5.7.2016 | 18:00 Uhr | L3|01 Raum 140 (El-Lissitzky-Str.1)

Inspiriert durch die neusten Entwicklungen in Großbritannien, wo mit Unterstützung des NHS (National Health System) und in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen 'Healthy New Towns' geplant werden, haben wir Prof. Dr.-Ing. Martin Knöll und Humboldt-Stipendiatin Maria Ustinova für einen Abendvortrag eingeladen. Sie werden diesen Ausgangspunkt aufgreifen und uns Einblick in Ihre eigene Forschungsarbeit gewähren.

Masterplan 2030 Darmstadt

Abendvortrag von Baudezernentin Cornelia Zuschke | 9.2.2016 | 18:30 Uhr | Bessunger Str. 125 | Darmstadt

Das Baudezernat Darmstadt hat kürzlich bekannt gegeben, einen Masterplan 2030 Darmstadt erstellen zu wollen. Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt und soll als partizipativer Prozess in regem Austausch mit Darmstädter Bürgern erarbeitet werden. Laut Oberbürgermeister Jochen Partsch geht es darum, „Entwicklungsszenarien und Lösungsansätze zu den vielfältigen Themen einer Stadt und ihrer Gesellschaft zu erarbeiten, damit sich eine steigende Flächenkonkurrenz von Gewerbe- und Wohnbauflächen nicht negativ auf die Wachstums- und Entwicklungspotenziale der Wissenschaftsstadt Darmstadt auswirken.“ Die AG Stadtforschung konnte nun die Baudezernentin Cornelia Zuschke dafür gewinnen konnten, uns das Vorhaben im Detail vorzustellen.

Through the Looking Glass: Transitions in Urban Infrastructures and Technology in the Cities of East Africa

Abendvortrag von M.Sc. Anshika Suri | 18.11.2016 | 18:00 Uhr | Landwehrstraße 50a S4|023 | Raum 318

Anshika Suri wird uns Einblick in die Arbeit des Promotionskollegs 'Strukturwandel und nachhaltige Versorgung afrikanischer Städte' gewähren. Das Afrika-Kolleg wird seit Oktober 2014 von Hans-Böckler-Stiftung und URBANgrad gefördert und vereint die Fachgebiete Raum- und Infrastrukturplanung, Technikgeschichte und Stadtentwicklung der TU Darmstadt sowie das Fachgebiet Wirtschaftsgeographie mit dem Schwerpunkt Globalisierungsforschung der Goethe-Universität Frankfurt. Seit einem Jahr beschäftigen sich die Kollegsmitglieder nun mit dem Strukturwandel der beiden ostafrikanischen Städte Dar es Salaam in Tanzania und Nairobi in Kenia. Wir freuen uns sehr, dass Anshika Suri sich die Zeit nimmt, über die laufenden Forschungsprojekte zu berichten.

Städte und EU-Energiepolitik im 21. Jahrhundert. Zwischen Energiesicherheit, Nachhaltigkeit und Wettbewerb

3./4..9.2015 | Schader-Forum | Goethestraße 2 | Darmstadt

Die Konferenz beschäftigt sich mit der Rolle von Städten in der Energiepolitik der Europäischen Union (EU), insbesondere im Hinblick auf die Ziele Nachhaltigkeit und Klimaschutz sowie Energiesicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele müssen vor allem dort implementiert werden, wo Energie bereitgestellt und verbraucht wird, womit die lokale Ebene in den Blick gerät.

7. Hessenkonferenz Stadtforschung: Schöne urbane Landschaften?

8.10.2015 | Schader-Forum | Goethestraße 2 |Darmstadt

Mag man noch in traditionellen Kulturlandschaften harmonische Schönheit sehen, so wirkt eine entsprechende Erwartung an urbane Landschaften vollständig verstiegen. Es ist schon umstritten, ob zunehmend urbanisierte Siedlungsräume überhaupt als Landschaften und damit als kultivierter Umgang der Gesellschaft mit ihrem Raum wahrgenommen werden können.