Laufende Projekte

Laufende Forschungsprojekte

Folgende Forschungsprojekte werden momentan von Mitgliedern der AG Interdisziplinäre Stadtforschung bearbeitet:

Fachbereich 02: Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften

Kiez in der Tourismusfalle?

Leitung: Prof. Dr. Sybille Frank & Prof. Dr. Kristin Wellner (TU Berlin)

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Städtetourist/-innen beschränken sich in jüngerer Zeit nicht mehr nur auf die Besichtigung klassischer Sehenswürdigkeiten, sondern sie begeben sich verstärkt auf die Suche nach dem lokalen, ‚authentischen‘ Lebensgefühl vor Ort. Dies schließt zunehmend auch Übernachtungen in innerstädtischen Kiezen ein. Im Projekt wird untersucht, ob und wie die wahrgenommene Wohnqualität von Anwohner/-innen in vier Berliner Wohnquartieren durch unterschiedliche Dichten (in)formeller Übernachtungsangebote beeinflusst wird.

Berlin hat sich seit den 1990er Jahren auf Tourismus als Wirtschaftssektor spezialisiert und hier seitdem höchste Wachstumsraten erzielt. Zudem zeichnet sich Berlin durch einen dynamischen Immobilienmarkt mit hohen Preissteigerungen aus. Auf der Mikroebene untersucht das Projekt, ob und wie sich die Wohnqualität von Anwohner/-innen durch zunehmenden Tourismus verändert hat und welche Narrative zur Erklärung dieser wahrgenommenen Veränderungen herangezogen werden. Hierzu werden leitfadengestützte qualitative Interviews mit Anwohner/-innen durchgeführt. Das gewonnene Material wird in einem zweiten Schritt in quartiersinternen Fokusgruppen zusammengeführt, verglichen und plausibilisiert. Parallel dazu werden auf der Mesoebene Angebots-, Nachfrage- und Mietpreisverschiebungen anhand vorliegender Marktdaten analysiert sowie eine Kartierung der Nutzungsarten in den jeweiligen Quartieren heute und vor zehn Jahren vorgenommen. Die gewonnen Daten werden zu den durch Anwohner/-innen wahrgenommenen Veränderungen in Bezug gesetzt, um Interviewaussagen validieren sowie Diskrepanzen erkennen und diesen im Rahmen der Fokusgruppen genauer nachgehen zu können. Auf der Makroebene nimmt das Projekt die Rolle des öffentlichen Diskurses über Tourismus in den Fokus. Mittels einer Medienanalyse werden Zeitungen und stadtpolitische Blogs ausgewertet, um den möglichen Einfluss dortiger Diskurse auf die Wahrnehmung von Wohnqualität in den Quartieren erkennen zu können. Die erzielten Forschungsergebnisse werden sowohl im Rahmen eines öffentlichen Open Space als auch über Publikationen präsentiert.

Laufzeit: 2018 – 2021

Großsiedlungen in der Krise? Modernekritik und Vergemeinschaftung in den 1970er Jahren

Leitung: PD Dr. Sebastian Haumann & Prof. Dr. Dieter Schott

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Der Wandel der Großsiedlungen von Laboratorien der Moderne zu sozialen Brennpunkten koinzidierte mit dem sozioökonomischen Strukturbruch und dem Wertewandel, die als charakteristische Merkmale der 1970er Jahre gelten. In dem Wandel, den die Großsiedlungen durchliefen, wirkte eine gesellschaftliche Umwertung von Wohnpräferenzen mit tiefgreifenden sozialstrukturellen Veränderungen zusammen.

Die Ablehnung der Großsiedlungen, die aus einer zunehmenden Modernekritik resultierte, überlagerte sich mit neuen Phänomenen der Armut, Migration und neuen Familienstrukturen, die sich in Verschiebungen auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar machten. Zudem waren die Großsiedlungen von den ökonomischen Umbrüchen der 1970er Jahre besonders betroffen: die Kritik an den Siedlungen konnte auf unvollständige Infrastruktur und mangelnde Instandhaltung verweisen. Nichtsdestotrotz bildeten sich in den Großsiedlungen funktionsfähige lokale Gemeinschaften; auf diesen Sachverhalt hat die jüngere Forschung wiederholt hingewiesen. Allen widrigen Umständen zum Trotz, bauten Bewohnerinnen und Bewohner zivilgesellschaftliche Strukturen und ein Gemeinwesen auf, das bauliche, sozialstrukturelle und ökonomische Schwierigkeiten teilweise auffangen konnte und sich der gesellschaftlichen Abwertung entgegenstemmte.Die Untersuchung des Wandels, dem Großsiedlungen unterworfen waren, verspricht für die Erforschung und Interpretation der 1970er Jahre wichtige neue Erkenntnisse. Insbesondere das Spannungsverhältnis zwischen der negativen Außenwahrnehmung der Siedlungen einerseits und dem Entstehen von funktionsfähigen Formen der Vergemeinschaftung in den Siedlungen andererseits wirft Fragen auf. Die negative Bewertung, die durch die sozialstrukturelle Entwicklung verstärkt wurde, war Ausgangspunkt und Basis für neue Formen der Vergemeinschaftung, die sich in Reaktion auf diese Abwertung und die Massierung sozioökonomischer Problemlagen herausbildeten. Damit gibt die Untersuchung von Großsiedlungen Einblick in die Genese einer spezifischen Ausprägung posttraditionaler Vergemeinschaftung in den 1970er Jahren. Soziale Beziehungen, Gemeinschaft und zivilgesellschaftliche Strukturen entstanden im Umgang mit defizitärer Infrastruktur, überproportionaler Armutsgefährdung, einem wachsenden Anteil von Migranten sowie sogenannten Patchworkfamilien und schließlich in reflexiver Auseinandersetzung mit der negativen Außenwahrnehmung. Es ist zu fragen, inwieweit sich unter diesen besonderen Bedingungen Formen der Vergemeinschaftung herausbildeten, die für die Zeit nach dem Boom, ähnlich denen des schon besser untersuchten links-alternativen Milieus, als typisch gelten müssen. Gerade die Bewohnerinnen und Bewohner der Großsiedlungen waren den Folgen von Wertewandel und sozioökonomischen Strukturbruch besonders intensiv ausgesetzt, so dass zu erwarten ist, dass bei der Bewältigung dieser Herausforderungen eine neue und für die Zeit seit den 1970er Jahren typische Form der lokalen Soziabilität entstand.

Laufzeit: 2017 – 2020

Wohnungspolitiken in der EU

Leitung: PD Björn Egner & Prof. Dr. Kai Schulze

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Wohnungspolitik ist ein zentrales innenpolitisches Handlungsfeld, das sich erheblich zwischen den Mitgliedsstaaten der EU unterscheidet. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher nationaler Wohnungsbestände und wandelnder Wohnungsbedarfe haben sich eigene nationale wohnungspolitische Profile entwickelt, die bislang kaum aus einer international vergleichenden Perspektive untersucht wurden.

Angesichts ähnlicher Herausforderungen der Wohnraumversorgung hat das Projekt zum Ziel, einen umfassenden und systematischen Überblick über Ziele, Problemlagen, Steuerungsansätze und Akteure der nationalen Wohnungspolitik in allen EU-Mitgliedsstaaten zu verschaffen und besser zugänglich zu machen. Darüber hinaus sollen aktuelle wohnungspolitische Herausforderungen und Antworten unter diesen Aspekten beleuchtet werden. Dieser Überblick wird in einem weiteren Schritt dazu genutzt, strukturelle Gemeinsamkeiten der Wohnungspolitiken der Mitgliedsstaaten analytisch herauszuarbeiten und Ländergruppen zu bilden. Im Licht zunehmender grenzübergreifender Entwicklungen durch ökonomische Interdependenzen und überstaatliche Politiken der EU wird abschließend auch die Frage nach der Bedeutung europäischer Vorgaben für die nationalen Wohnungspolitiken umrissen.

Laufzeit: 2017 – 2020

Kopernikusprojekt “ENavi” (AP5)

Leitung: Prof. Dr. Michèle Knodt

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Im Kopernikusprojekt „ENavi“ beschäftigt sich das Team um Prof. Michèle Knodt mit der Koordination der und Partizipation an der Energietransformation in Deutschland. Dabei werden Prozesse auf verschiedenen Ebenen unter Einbezug der lokalen Ebene in die Analyse miteinbezogen. Durch die teilweise Dezentralisierung der Stromversorgung und Ausweitung der Transformation auf die Sektoren Wärme und Verkehr kommt der städtischen Ebene dabei eine besondere Bedeutung zu.

Laufzeit: 2016 – folgende

Städte im Klimawandel – Überlokales Handeln und lokale Innovationen im Klimawandel. Eine vergleichende Analyse deutscher Großstädte.

Leitung: Prof Dr. Arthur Benz & Prof. Dr. Michéle Knodt

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Ziel des Projektes ist die Analyse innovativer Lösungen von Städten im Umgang mit dem Klimawandel. Wie kommt es zu Lernprozessen? Unter welchen Bedingungen werden innovative Ansätze in der lokalen Klimapolitik entwickelt? Wir erfassen klimapolitische Innovationen in Form von programmatischem, institutionellem und Policy-Wandel.

Es wird vermutet, dass insbesondere überlokales Handeln einen wichtigen Beitrag zu Lernprozessen im Klimawandel leistet und Innovationen fördern kann. Das Projekt schließt an Vorarbeiten an, die im Rahmen der DFG-Forschergruppe Lokale Generierung handlungsrelevanten Wissens – am Beispiel lokaler Strategien und Maßnahmen gegen den Klimawandel anhand vergleichender Fallstudien der Städte Frankfurt, München und Stuttgart geleistet wurden (siehe Teilprojekt EU-Kontext, Teilprojekt Städtewettbewerb und Städtenetzwerke). Das Projekt geht über die in der Forschergruppe durchgeführten Fallstudien hinaus. Durch eine Erhöhung der Fallzahl können die bisherigen Ergebnisse bezüglich der Bedingungen lokaler Innovationen überprüft und verallgemeinert werden.

Laufzeit: 2015 – 2018

Carbon Governance Arrangements and the Nation-State

Leitung: Prof. Dr. Markus Lederer

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Im DFG-finanzierten Forschungsprojekt „Carbon Governance Arrangements and the Nation-State“ untersuchen Prof. Dr. Markus Lederer und Chris Höhne zusammen mit Kolleg_innen der Universität Potsdam, wie Städte des globalen Südens in zwei transnationalen Städtenetzwerken partizipieren: ICLEI (ICLEI – Local Governments for Sustainability) und C40.

Dafür untersucht das Darmstadt-Team Städte in Indien (z.B. Bangalore, New Delhi, Rajkot) und Indonesien (Balikpapan, Bandung, Bogor, Jakarta) im Hinblick auf die Formen des Engagements städtischer Verwaltungen in den Städtenetzwerken und den daraus resultierenden institutionellen und politischen Veränderungen in den untersuchten Städten.

Laufzeit: 2015 – 2018

Fachbereich 11: Material- und Geowissenschaften

Nachwuchsgruppe „SEE-URBAN-WATER“

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Jochen Hack

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SEE-URBAN-WATER is a Junior Research Group exploring innovative approaches for addressing water-borne challenges through planning and implementing nature-based solutions in river basins and urban regions. SEE-URBAN-WATER advances knowledge through a transdisciplinary process to assessing, developing, and implementing nature-based solutions with novel methods, tools and technologies. SEE-URBAN-WATER is based at Technische Universität Darmstadt and strongly cooperates with partners in the city of León, Nicaragua.

Laufzeit: 2018 – folgende

Fachbereich 13: Bau- und Umweltingenieurwissenschaften

HEALTRANS – Improving Health Impacts of Urban Transport in Vietnamese Cities

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Manfred Boltze

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Mobilität kann die Lebensqualität und die menschliche Gesundheit in vielfältiger Weise beeinflussen. Verkehrsunfälle machen dies besonders sichtbar. Daneben werden ausgewählte Umwelteinflüsse (Luftschadstoffe, Lärm) vermehrt in der Verkehrsplanung beachtet. Eine konsequente Einhaltung der oftmals bereits unvollständigen Regularien und Grenzwerte wird jedoch nicht gewährleistet. Das übergeordnete Ziel des geplanten Projektes ist die signifikante Verbesserung der menschlichen Gesundheit in vietnamesischen Städten durch Maßnahmen im Verkehrswesen.

Die Ergebnisse sollen vietnamesischen Städten eine Vorreiterrolle in der Entwicklung von gesundheitsorientierten Verkehrssystemen ermöglichen. Dazu werden neuartige Leitlinien mit getesteten Maßnahmen entwickelt, die es Städten und ihren Einwohnern ermöglichen, die Gesundheitssituation und die Lebenserwartung signifikant zu verbessern und gleichzeitig dazu beizutragen, Ziele in den Bereichen Klimaschutz und -anpassung zu erreichen.

Laufzeit: 2018 – folgende

Aktivierung von Flächenpotenzialen für eine Siedlungsentwicklung nach innen – Beteiligung und Mobilisierung durch Visualisierung (AktVis)

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Linke

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Gemeinsam mit der Forschungsgruppe Arbeits- und Ingenieurpsychologie der TU Darmstadt, dem Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD und drei Kommunen in Südhessen (Bensheim, Münster (Hessen) und Otzberg) wird aktuell im Themenfeld Ortsentwicklung gearbeitet. Mithilfe einer 3D-Visualisierung und einem intensiven Beteiligungsprozess wird versucht Eigentümer und Eigentümerinnen zur Innenentwicklung zu motivieren.

Laufzeit: 2017 – 2019

Fachbereich 15: Architektur

Stadtgestaltung und Mobilität

Leitung: Jun.-Prof. Dr. Ing Martin Knöll & Prof. Dr. Ing. Annette Rudolph-Cleff

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Als Teilbereich des interdisziplinären LOEWE-Forschungsschwerpunkt Infrastruktur. Design. Gesellschaft. untersuchen wir Bausteine der Stadtgestaltung, welche ein multimodales Mobilitätsverhalten – Fußgänger, Fahrradfahrer, öffentlicher Nahverkehr und Sharing Systeme – im Ballungsraum Rhein-Main weiter etablieren.

Laufzeit: 2018 – 2021

Grün statt Grau – Gewerbegebiet im Wandel

Leitung: Prof. Dr. Jörg Dettmar

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Mithilfe veränderter Handlungskonzepte, optimierter Flächenfunktionalität und tragfähiger Stakeholdernetzwerke werden in Frankfurt, Marl und Remscheid in einem dreijährigen Modellprojekt Wege erarbeitet, um Gewerbegebiete in eine nachhaltige Stadtentwicklung einzubeziehen. Das Projekt wird im Rahmen der Fördermaßnahme „Sozial-ökologische Forschung – Forschungsprogramm Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ des BMBF gefördert.

Verbundforschungsvorhaben mit dem Wissenschaftsladen Bonn e.V. (Leitung), Universität Osnabrück, Global Natur Fund, Stadt Remscheid, Stadt Marl, Stadt Frankfurt am Main.

Wissenschaftliche Verbundpartner in diesem Modellprojekt sind die Technische Universität Darmstadt und die Universität Osnabrück sowie der Global Nature Fund (GNF).

Laufzeit: 2016 – 2019

Der multimediale Raum Olympia (Griechenland) – Landschaftsarchäologische Untersuchungen zu Struktur, Interdependenzen und Wandel räumlicher Vernetzungen

Leitung: Prof. Dr. Franziska Lang (u.a.)

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Die Bedeutung des Heiligtums von Olympia muss kaum betont werden: Der archäologischen Forschung, die es erst erschlossen hat, dient es als Referenz für wichtige Fundgattungen und Methoden. Das hat auf die Geschichtswissenschaft gewirkt, die hier einen der für die griechische und damit für die gesamte antike Kultur zentralen Ort besser zu verstehen lernte.

Die Ausstrahlung, die von den Ausgrabungen ausging, hatte schließlich auch großen Anteil an der Formung der olympischen Idee der Neuzeit, die den Namen weltbekannt machte. Die archäologische Forschung konzentrierte sich aus guten Gründen auf diesen Punkt und brachte über lange Zeiten hinweg reiche Erträge, die vorzüglich dokumentiert sind und in jüngerer Zeit insbesondere die Kenntnisse über die Frühgeschichte des Heiligtums verbessert haben.

In enger Kooperation mit anderen Partnern und Partnerinnen wollen die Antragsteller und Antragstellerinnen diese günstigen Voraussetzungen nutzen, um einen neuen Schritt zu unternehmen: Erstmalig soll der Platz in seinem regionalen Umfeld kontextualisiert und in seiner historischen Entwicklung und Relevanz für die Entwicklung der regionalen Kulturlandschaft beleuchtet werden. Moderne interdisziplinäre Ansätze und Methoden eröffnen die Möglichkeit, Olympia in seiner Paläoumwelt für unterschiedliche Phasen seiner Entwicklung zu lokalisieren und gegenseitige Beeinflussungen zwischen Kultstätte einerseits und Umwelt andererseits zu erfassen. Zentral ist dabei das Verständnis des Heiligtums als Fokus für politische wie auch kulturgeschichtliche Gestaltung, das durch eine integrale archäologische, historische und geoarchäologische Analyse erreicht wird.

Laufzeit: 2015 –